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Tuesday, 28 March 2017 06:21

Griesskloesschen

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Grießkösschen - so eine altmodische Suppeneinlage!Grießklösse
Griessklößchen als Suppeneinlage - die haben die meisten nicht mehr so auf dem Schirm. Das ist weder Superfood noch italienisch, eher etwas altmodisch und außerdem gelingen die Dinger nicht immer. Ja, man muss sie lieben - dann geht es leicht und sie werden zart und fluffig. Oder man hasst sie - dann soll man sie nicht machen!
Ich gehöre zu der Sorte: Ich liebe sie! Darum mache ich sie immer wieder gern, vor allem wenn es Bärlauchsuppe gibt.
Grießklösschen - 1
Die Zutaten sind einfach:
1 Ei, zimmerwarm
Butter, zimmerwarm
Hartweizengrieß
etwas Salz

In diesem Rezept stehen keine Gewichte, denn das Ei gibt die Mengen vor. Also: Das Ei aufschlagen und wiegen. Nicht mit der Schale wiegen, sondern wirklich nur das reine Ei.
Jetzt die Butter abwiegen: Gewicht genau so wie das Ei. Am besten gleich in eine Schüssel geben, in der man später den Teig anrühren will.
Den Hartweizengrieß abwiegen, 2mal das Gewicht vom Ei.

Einen breiten Topf mit leicht gesalzenem Wasser zum Kochen aufstellen. Wenn die Klösse fertig sind, sollten sie direkt gekocht werden.
Die Butter jetzt mit einem Quirl von Hand cremig aufschlagen. Mit dem Handrührgerät funktioniert das nicht, weil die kleine Menge Butter einfach an die Schüsselwand fliegt und dann bekommt man die nicht mehr zu fassen. Etwas Salz zugeben, damit es sich gut verteilt. Dann das Ei unterschlagen. Wenn das Ei zu kalt ist, flockt die Butter aus. Das ist nicht so schlimm, weil man mit 2 Löffeln vom Grieß das ganze wieder glatt rühren kann. Ei und Butter sollten eine lockere, zarte Masse ergeben. Dann wird der Grieß untergerührt. Bitte nicht mit dem Quirl versuchen, da hängt hinterher der ganze Teig drin fest. Lieber mit einem Löffel arbeiten.
Von dem fertigen Teig mit 2 Kaffeelöffeln kleine Nocken drehen und auf einem Teller oder Tablett absetzen. Der Teig wird sehr schnell steif, also schneller sein als die Butter beim Abkühlen. Auch wichtig: Die Löffel sollen trocken sein, Wasser am rohen Teig führt hinterher zu verformten Klössen.
Ich forme aus einem Rezept ca. 40 kleine Nocken, je größer die Nocken sind, desto länger dauert das Garziehen hinterher.

Die fertigen Klößchen kommen jetzt in das heiße Wasser. Locker hineingeben, damit sie nicht aneinander kleben. Einmal ganz kurz aufkochen, sie treiben schnell nach oben, sind aber noch nicht gar. Den Topf zudecken und auf ganz kleiner Hitze die Klöße ziehen lassen. Sie sind erst gar, wenn in der Mitte kein harter Grießkern mehr zu erkennen ist. Die Klöße wachsen ca. auf das 3 bis 4fache an, das kann bis zu 45 Minuten dauern, also Geduld haben lohnt sich.
Sie werden ganz zart und locker, also nur vorsichtig mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen und dann auf einer Platte abkühlen lassen. Dabei unbedingt mit Klarsichtfolie abdecken, damit keine trockenen Ecken entstehen.

Zum Servieren kann man sie einfach mit wenig Wasser in der Mikrowelle wieder erwärmen und dann in die Suppenteller verteilen. Oder man gibt braune Semmelbutter und Zimt drüber und isst sie als Süßspeise mit einem Obstkompott - auch sehr lecker.
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